Ausbildung


Kurs Gottesdienstgestaltung – Ausbildung zur Prädikantin oder zum Prädikanten

Die Prädikantenausbildung umfasst drei aufeinander aufbauende Module mit jeweils 5-7 Wochenendkursen. Es ist grundsätzlich möglich, nur am ersten bzw. nur am ersten und zweiten Modul teilzunehmen.

Das erste Modul beschäftigt sich mit dem Verstehen biblischer Texte und befähigt zur Mitarbeit in Gottesdienst-Teams und zur Gestaltung von Andachten.

Das zweite Modul befähigt zur liturgischen Gestaltung von Gottesdiensten mit Lesepredigt oder eigenen Gedankenanstößen. Teilnehmende, die eine Beauftragung als Prädikant*in anstreben, nehmen zusätzlich an zwei Wochenendkursen zur Theologie und Praxis von Abendmahl und Taufe teil. Absolvent*innen der Lektorenausbildung, die Prädikant*innen werden möchten, benötigen das zweite Modul nicht bzw. besuchen nur die Kurse zu Abendmahl und Taufe.

Das dritte Modul vermittelt Kenntnisse für die eigenständige Erarbeitung einer Predigt und ergänzende theologische Schwerpunkte. Im diesem Modul besuchen kleine Teams Werkstattgottesdienste in den Gemeinden und lernen durch eine intensive Feedback-Kultur. Die Teilnahme an diesem Modul ist Voraussetzung für die Berufung als Prädikant*in.

Voraussetzungen für eine Bewerbung sind: Sie sind aktives Mitglied einer Kirchengemeinde. Sie sind bereit, sich auf einen intensiven und reflektierenden Lern- und Entwicklungsweg einzulassen und wollen verantwortlich in der Gemeinde mitarbeiten. Der Kirchengemeinderat entsendet Sie in die Ausbildung. Spätestens mit Beginn des dritten Moduls liegt eine befürwortende Stellungnahme der zuständigen pröpstlichen Person vor. Zu Beginn der Ausbildung sind Sie nicht älter als 65 Jahre.


Nähere Informationen zum nächsten Kurs Gottesdienstgestaltung finden Sie auf der Website Gottesdienstkultur:

Gottesdienstkultur der Nordkirche


Das Konzept der Ausbildung in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland finden Sie hier:

Konzept Prädikantenausbildung Stand März 2021 (pdf/594 KB)